Erfahrungsbericht · 385 km · Lübeck → Ostsee → Schwerin · Juli 2026 Ein Gastbericht von […]
Kommt nicht mit Gelinggarantie. Auf der Packung steht ein Wort, das alles verspricht: Gelinggarantie. Man reißt […]
Grevet Nr. 4 · Poznań → Berlin Ein Essay in dreizehn Kapiteln. 400 Kilometer von Poznań […]
Warum wir so lange Fahrrad fahren – und was das mit der Krise der Aufmerksamkeit zu tun haben könnte.
Grevet #3 Berlin/ Brandenburg · Cottbus → Lausitz → Cottbus Ein Essay in zwölf Kapiteln. 300 […]
Spontan um zwölf ab Moabit: 200 Kilometer Grevet #1 Berlin durch ein hochsommerliches Brandenburg im April. Jan O.K. fährt durch Windparks, Sand, Buckelpisten und Regen, stürzt bei Kilometer 120 auf dem Plattenweg — und rollt am Ende mit Rückenwind und Nachtgeistern durch den Düppeler Forst zurück.
Die Grevet-Saison 2026 hat in sieben Regionen begonnen – Berlin/Brandenburg, Hamburg, Bayern, Franken, Niederrhein, Thüringen, Österreich. Sieben Auftakte, sieben Strecken, gleiches Format, komplett unterschiedliches Terrain. Eiskaffee am Niederrhein, Büffel im Fläming, Schwarzenegger in Graz, eine Modelleisenbahn in Bayern. Ein Bericht aus erster Hand und aus den Regionen.
Warum erinnern sich fünf Kilometer Pflaster größer als hundert Kilometer Rollen? Der Text verbindet Langstrecke, Erinnerung und kognitive Psychologie — von Kahnemans Peak-End-Regel bis zur geschlossenen Tankstelle nach Kilometer 184.
Bevor der Radsport ein Spektakel war, war er Staub. Staub auf der Straße von Wien nach Berlin, auf den Hosenbeinen von Männern, die niemand kannte und die trotzdem ankamen. Den Mythos des reinen, unverfälschten Radsports hat es nie gegeben. Jede Epoche hatte ihre Verwertungslogik. Die heutige ist von anderer Qualität.
Diese Seite versammelt die zentralen Originalquellen zur Distanzradfahrt Basel–Cleve (1894) – einem der frühesten großen Langstreckenrennen im deutschsprachigen Raum. 620 Kilometer vom Oberrhein bis zum Niederrhein, gefahren auf Schotter, Pflaster und Staub, ohne Licht, ohne Gangschaltung, ohne Begleitung. Die Texte stammen von den Fahrern selbst – Grüttner, Killinger, Schweinsmann, Guthknecht, Mündner – ergänzt durch die offizielle Ergebnisliste, die Festberichte aus Cleve und die zeitgenössische Presse (u. a. Neues Münchener Tagblatt). Sie zeigen Radfahren als das, was es damals war: körperlich, direkt, ungeschminkt. Basel–Cleve war kein Abenteuer für Romantiker, sondern eine Prüfung aus Wind, Nacht und Erschöpfung – und zugleich die Geburtsstunde des Fernfahrens in Deutschland. Wer diese Quellen liest, erkennt: dieselbe Zähigkeit, dieselbe Konzentration, dieselbe Einsamkeit wie heute. Nur das Werkzeug hat sich geändert.