Thüringen
Das Revier Thüringen
Thüringen liegt im geografischen Zentrum Deutschlands – und war über Jahrhunderte ein Knotenpunkt von Handel, Herrschaft und Bewegung. Alte Handelswege, Grenzlinien und kulturelle Achsen kreuzen sich hier bis heute. Burgen, Städte und Verbindungsrouten liegen dicht beieinander und prägen das Fahren ebenso wie die Landschaft selbst.
Topografisch ist Thüringen fordernd. Mittelgebirge, bewaldete Höhenzüge und eingeschnittene Täler sorgen für kontinuierliche Höhenmeter. Anstiege sind selten lang, aber häufig. Rhythmus entsteht nicht durch Gleichmaß, sondern durch Wiederholung. Flüsse wie Saale, Ilm und Werra strukturieren den Raum – Erholung bieten sie nur kurz.
Ein weiterer Vorteil: Thüringen ist aus den umliegenden Metropolregionen gut mit der Bahn erreichbar. Erfurt als zentraler Knoten verbindet das Revier direkt mit Städten wie Berlin, Leipzig, Frankfurt oder Nürnberg. Das macht Thüringen zu einem Grevet-Revier, das sich ohne großen logistischen Aufwand erschließen lässt.
Ein Land für Grevets: geschichtsträchtig, höhenmeterreich und kompakt – im besten Sinne mittendrin.
GREVET #1
11. April – 17. Mai
Social Grevet 11. April
Normannstein
125 km / 1.200 Hm
Startpunkt ist die ehemalige Reichsstadt Mühlhausen, im Mittelalter eine der bedeutendsten Städte Thüringens. Die Route führt durch abwechslungsreiche Landschaften aus Wäldern, Feldern und kleinen Dörfern. Über den Hainich – das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands – gelangst du ins Werratal.
Ein markanter Punkt der Strecke ist der geografische Mittelpunkt Deutschlands. Ziel und Namensgeber ist die Burg Normannstein, die hoch über der Fachwerkstadt Treffurt an der Werra thront. Ein Grevet, der Geschichte und Landschaft ruhig zusammenführt.
GREVET #2
06. Juni – 03. Juli
Social Grevet 06. Juni
Hanstein
160 km / 2.500 hm
Diese Route führt tief ins Herz Thüringens – durch eine Landschaft, in der steile Felsen, Burgen und deutsch-deutsche Geschichte eng beieinander liegen. Du rollst über fein geschotterte Forststraßen, Wald- und Wiesenwege sowie ruhige Nebenstraßen.
Zu den besonderen Elementen zählen die Tunnel der historischen Kanonenbahn, die der Strecke einen eigenen Rhythmus geben. Der Anspruch entsteht durch Höhenmeter und Abfolge – nicht durch einzelne Extreme.
GREVET #3
04. Juli – 07. August
Social Night Grevet: 04. Juli
Posterstein
250 Km / 2.200 Hm
„Thüringen entdecken“ – im wörtlichen Sinn. Diese Langdistanz verbindet sieben der prägendsten Städte des Bundeslands. Von der Wartburgstadt Eisenach im Westen bis zur Skatstadt Altenburg im Osten spannt sich eine Route durch Burgenlandschaften, Flusstäler und historische Zentren.
Die Strecke fordert Übersicht und Ausdauer. Sie wechselt zwischen urbanen Passagen und abgelegenen Abschnitten und zeigt Thüringen in seiner ganzen Breite.
GREVET #4
08. August – 12. September
Social Grevet: 08. August
Greifenstein
300 km / ca. 4.000 hm
Der Abschluss des Thüringen-Quartetts ist die anspruchsvollste Strecke. Lange Distanzen, viele Höhenmeter und ein ständiger Wechsel der Landschaften prägen diesen Grevet. Burgen und Schlösser, Talsperren, Flussradwege und abgelegene Waldpassagen folgen dicht aufeinander.
Du durchquerst kleine Dörfer, in denen die Zeit langsamer zu laufen scheint, fährst entlang ruhiger Flussufer und durch offene Höhenzüge. Die Wege sind abwechslungsreich: mal schmal und verwunschen, mal breit und tragfähig. Greifenstein ist kein schneller Grevet – sondern einer, der bleibt.
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Das Team Thüringen
Andreas Eißner
Thüringen
Andreas Eißner ist tief in Thüringen verwurzelt und seit Jahren auf Gravel- und Langstrecken unterwegs. Sein Schwerpunkt liegt im Nord-Westen des Bundeslands rund um das Eichsfeld, doch seine Routen denken Thüringen als Ganzes. Alte Verbindungswege, viele Höhenmeter und eine klare Linienführung prägen seine Arbeit.
Als Initiator der Thüringer Gravel Night bringt Andreas Erfahrung aus Nacht- und Langdistanzformaten ein. Für Grevet Thüringen steht er für Strecken, die nicht beeindrucken wollen, sondern tragen – über Distanz, Wiederholung und Konsequenz.