Zeitraum
03. Juli – 26. Juli

Social Grevet 11. Juli
Zeitfenster: 30 Stunden

Startort

Villach

Distanz
270 Km

Anstieg
ca. 5300 Hm

Geländeanteil
ca. 60%

Schwierigkeit
9/10

Start in der Villacher Altstadt. Kärnten zeigt sich hier von seiner typischen Seite: Seen, sanfter Tourismus, Grenznähe zu Italien und Slowenien. Wasser und Berge liegen eng beieinander, und genau dazwischen bewegt sich diese Runde.

Wir folgen der Gail flussaufwärts Richtung italienische Grenze, die wir bereits nach rund 25 Kilometern erreichen. Der Anstieg ist konstant, nie extrem steil, aber spürbar. Ein Abschnitt führt über die Ciclovia Alpe-Adria – eine stillgelegte Bahntrasse, die zu einem hervorragend ausgebauten Radweg umfunktioniert wurde. Gleichmäßige Steigung, weite Kurven, kaum Verkehr.

Auf etwa 950 Metern Seehöhe erreichen wir die unteren und oberen Fusine-Seen. Türkises Wasser, eingerahmt von fast 2.000 Meter hohen Gipfeln. Die Szenerie wirkt beinahe überzeichnet, ist aber real. Weiter geht es zwischen hohen Wänden ins Kaltwassertal und durch das Dorf Riofreddo.

Dann wird es ernst: Ein Anstieg mit über 700 Höhenmetern zieht sich südlich am Hausberg von Tarvis vorbei – gemeint ist der Monte Lussari, bekannt aus dem Wintersport. Die Abfahrt ins Val Saisera bringt kurz Entlastung, doch lange bleibt es nicht ruhig. Es folgt der nächste Anstieg zur Berghütte Fratelli Grego. Hier ist man endgültig im alpinen Gelände angekommen.

Die anschließende Abfahrt erfolgt über die alte Militärstraße „Sella Somdogna“ ins Dognatal. Die Straße stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, als diese Region Frontgebiet zwischen Österreich-Ungarn und Italien war. Entlang der Strecke finden sich noch Stellungen und bauliche Reste aus dieser Zeit – die Landschaft wirkt friedlich, ihre Geschichte ist es nicht.

Es folgen rund 30 Kilometer durchs Kanaltal auf der sogenannten Pontebbana, ebenfalls eine ehemalige Eisenbahntrasse. Heute ist sie stark vom Radtourismus geprägt: breite Wege, viele Reisende, gute Infrastruktur. Wir verlassen das Tal ins Val Rio Bartolo. Auch hier erinnern alte Stellungen an die Frontlinie des Ersten Weltkriegs; der Pass war strategisch bedeutend und entsprechend umkämpft.

Über den Bartolo-Sattel geht es zurück nach Kärnten. Die größten Anstiege sind geschafft. Vorbei an der massiven Südwand des über 2.100 Meter hohen Dobratsch drehen wir Richtung Karawanken. Es öffnen sich Blicke ins Rosental, das sich entlang der Drau erstreckt. Dem Fluss folgend fahren wir zügig dahin. Ein letzter kleiner Anstieg, dann erreichen wir Klagenfurt am Wörthersee. Kurzer Halt an der Seepromenade – Wasser, Boote, Sommerstimmung.

Zum Schluss warten die Ossiacher Tauern. Auf den letzten 50 Kilometern queren wir diesen Hügelzug. Noch einmal Höhenmeter sammeln, noch einmal Ausblicke – diesmal auf den Ossiacher See. Danach geht es zurück nach Villach.

Eine Runde, die Grenzen mehrfach überschreitet – geografisch und historisch – und zeigt, wie eng Natur, Tourismus und Vergangenheit in dieser Region miteinander verwoben sind.

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Starterpaket pro Tour

Folgendes Starterpaket wird Euch jeweils rechtzeitig vor Start des Grevet-Zeitraums per Mail erreichen:

  • Grevet Fahrtenbuch/Handbuch mit Streckenbeschreibung (Highlights)
  • Hinweise zu Verpflegungspunkten
  • Reglement (Solo/Duo)
  • Packliste & Ausstattungsempfehlung
  • Download der gpx-Datei
  • Verewigung an den Säulen des „Grevet-Olymps“ ( Starter-/Finisherliste)
  • Challenge für die jeweilige Tour