Zeitraum
01. Mai – 24. Mai

Social Grevet 16. Mai
Zeitfenster: 20 Stunden

Startort

Wien

Distanz
200 Km

Anstieg
ca. 1500 Hm

Geländeanteil
ca. 60%

Schwierigkeit
5/10

Der Nordosten von Wien war lange Zeit Niemandsland! Lange Zeit Grenzregion zum Eisernen Vorhang, vernachlässigte Region, starke landwirtschaftliche Prägung, viel Wind, wenig Liebliches. Und ehrlicherweise bedarf es an einigen Stellen tatsächlich eines genaueren Blicks, um die Schönheit und Vorzüge dieser Region zu erkennen. Aber wenn man sich mal eingegroovt hat auf die sanften Hügel, die weiten Flächen und die spannenden Landschaftswechsel, dann kommt man davon nur schwer wieder los. Ziel des Grevets 2 ist nichts weniger, als diese Eindrücke und Widersprüche in einer Radrunde zusammenzuführen!

Start ist in Wien beim Ernst-Happel-Stadion, über die Donau geht es in die Vorstadt, vorbei am Aspernen Löwen als Andenken an die Napoleonischen Kriege hinaus zur Seestadt, dem neuesten und größten Stadterweitereungsgebiet der Hauptstadt, wo sich Hochhäuser und Brachen aneinanderreihen. Die ersten Windräder tauchen am Horizont auf, die Eisenbahnstrecken sind schnurgerade und die nächsten Erhebungen sind die weithin sichtbaren Lagerhaus-Türme. Das gibt den Ton für die nächsten Kilometer vor: weite Felder, lange Geraden, Windräder. Kurz vor Gänserndorf geht es durch das erste Naturschutzgebiet Österreichs – die Weikendorfer Remise – das erste Viertel der Strecke ist geschafft.

Start ist in Wien beim Ernst-Happel-Stadion, über die Donau geht es in die Vorstadt, vorbei am Aspernen Löwen als Andenken an die Napoleonischen Kriege hinaus zur Seestadt, dem neuesten und größten Stadterweitereungsgebiet der Hauptstadt, wo sich Hochhäuser und Brachen aneinanderreihen. Die ersten Windräder tauchen am Horizont auf, die Eisenbahnstrecken sind schnurgerade und die nächsten Erhebungen sind die weithin sichtbaren Lagerhaus-Türme. Das gibt den Ton für die nächsten Kilometer vor: weite Felder, lange Geraden, Windräder. Kurz vor Gänserndorf geht es durch das erste Naturschutzgebiet Österreichs – die Weikendorfer Remise – das erste Viertel der Strecke ist geschafft.

Auftritt Erdöl! Für das Grevet gilt „Muskelkraft statt Motorenkraft“, die zahlreichen Erdölpumpen – auch „Pferdeköpfe“ genannt, zeigen aber die vielseitige und abwechslungsreiche Geschichte der Region, als Erdöl noch aus kleinen Feldern und quasi regional gefördert wurde. Heute sind bei weitem nicht mehr alle Pumpen in Betrieb, jene die noch langsam vor sich hinbrächten geben aber eine tolle Szenerie für das Grevet ab. Und noch vielmehr als die Ölfelder hinter der nächsten Kurve plötzlich verschwunden sind und der Weinbau an deren Stelle tritt. Die Halbzeit ist in Mistelbach erreicht, Gelegenheit zur Versorgung mit Essen und Getränken und auch der einen oder anderen künstlerischen Intervention wie beispielsweise dem sogenannten „Weinviertelfries“, das praktischerweise genau an der Strecke liegt.

Mittlerweile hat man am Rad hoffentlich seinen oder ihren Flow gefunden – die Strecke eignet sich hervorragend, sich an längere Distanzen heranzutasten, sowohl was Ausdauer, Verpflegung, Material und Geisteszustand betrifft. Die langen Geraden können mitunter monoton werden, wer hier klare Gedanken behält und fokussiert bleibt, trainiert bestens für noch größere Herausforderungen!

Es wird hügeliger und der Blick dreht wieder Richtung Wien und auch wenn sich am Horizont auch schon das eine oder andere Hochhaus in der Ferne abzeichnet, es geht noch nicht zurück zum Ziel. Die Landschaft wird vielseitiger, Hügel beginnen die langen Ebenen abzulösen. Auf Hügeln werden gerne Schlösser und Kirchen gebaut – davon nimmt das Grevet gerne ein paar mit. Über kleine Weg erreicht man die Kirche am Michelberg, von der aus man bei klarer Sicht bis weit in die Alpen hineinschauen kann. Außerdem nehmen wir die Burg Kreuzenstein mit, die recht imposant über dem Weinviertel thront – ein weithin sichtbares und beeindruckendes Bauwerk, auch wenn es sich bei der heute existierenden neu-romantischen Burg um einen Wiederaufbau vom Ende des 19. Jahrhunderts handelt.

Ab hier geht es jetzt aber endgültig zurück Richtung Wien und damit zum Ziel der Tour. Durch die letzten Ausläufer des Weinviertels geht es zurück Richtung Donau, am Bisamberg vorbei und über Kopfsteinpflaster ganz im Stile der Frühjahrsklassiker zurück Richtung Stadt. Wer bis hierhin noch Zweifel an der Schönheit des Weinviertels hatte, bekommt sie bei diesem Straßenbelag endgültig herausgefüttert! Die Stadteinfahrt auf kleinen und versteckten Wegen, versucht, den Rückkehr-Schock nach den einsamen und ruhigen Kilometern zwischen den Feldern nicht zu groß werden zu lassen. Über die Reichsbrücke und entlang der Donau geht es zurück in den Prater zum Ernst-Happel-Stadion.

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Starterpaket pro Tour

Folgendes Starterpaket wird Euch jeweils rechtzeitig vor Start des Grevet-Zeitraums per Mail erreichen:

  • Grevet Fahrtenbuch/Handbuch mit Streckenbeschreibung (Highlights)
  • Hinweise zu Verpflegungspunkten
  • Reglement (Solo/Duo)
  • Packliste & Ausstattungsempfehlung
  • Download der gpx-Datei
  • Verewigung an den Säulen des „Grevet-Olymps“ ( Starter-/Finisherliste)
  • Challenge für die jeweilige Tour